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Bohlenständerhaus: Irma von Hünefeld

Eine starke und verkannte Persönlichkeit

Im Februar 1971 hat das noch ausschliesslich männliche Stimmvolk die Einführung des Frauenstimm- und Wahlrechts beschlossen. Der Ja-Stimmenanteil betrug 65,7 Prozent. Auch die Kantone stimmten der Verfassungsänderung mit deutlicher Mehrheit zu. 53 Jahre nach Deutschland, 52 Jahre nach Österreich, 27 Jahre nach Frankreich und 26 Jahre nach Italien – führt die Schweiz das Frauenwahl- und Stimmrecht ein. Schweizer Frauenverbände mussten Druck auf den Bundesrat ausüben und all ihre Kräfte mobilisieren, um die Mehrheit der Bevölkerung und der Stände zu überzeugen. Anlässlich des Jubiläums organisiert das Bohlenständermuseum eine Sonderveranstaltung. Es geht um Irma von Hünefeld, die jahrelang im Schrofen gewohnt hat. Hilda Scherzer und Birghit Stahel erzählen im Bohlenständerhaus über die aussergewöhnliche Lebensgeschichte der adligen und verarmten Irma von Hünefeld. Die «Katzenmutter» war eine starke Frau und eine verkannte Persönlichkeit. Gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt und mit dem Bohlenständerhaus der richtige Ort, um über das Leben der Irma von Hünefeld zu berichten. Eine kurze Vorschau macht Karin Hungerbühler im Video-Blog des Kulturbeauftragten der Stadt Amriswil. Viel Frauenpower auf der Webseite lebenmitkultur.ch und auf den städtischen Social Media Kanälen.